Metronom Test

Metronom und Taktgeber – Test und Empfehlungen

Das Metronom, bzw. der Taktgeber, so wie wir ihn heute kennen, blickt auf eine lange Geschichte zurück. Erstmalig schriftlich erwähnt wurde er im Jahr 1696 von Étienne Loulié, der ein Fadenpendel-Metronom mit einer am Faden befestigten Bleikugel konstruierte. Aber erst Anfang des 19. Jahrhunderts wurde das Metronom tatsächlich speziell für das Spielen von Musikinstrumenten weiterentwickelt bzw. eigens hierfür hergestellt und verwendet. Das Metronom dient heute allen Musikern bzw. musizierenden Menschen als Zeitmesser/ Tempovorgabe zur Einhaltung bestimmter Rhythmen.

Das Metronom kann man immer noch in seiner ursprünglichen Art kaufen, als mechanisches Metronom, allerdings hat sich die Konstruktion der Metronome mit der Zeit ebenfalls weiterentwickelt. Inzwischen kann man auch digitale Metronome kaufen. Ob die neuen, digitalen Metronome tatsächlich besser sind bzw. sich als Taktgeber besser eignen als die ursprünglichen, mechanischen Metronome ist nicht eindeutig belegbar. Schlussendlich muss jeder Musiker für sich entscheiden, ob er lieber mit einem Metronom der alten Schule oder einem Metronom aus dem 21. Jahrhundert arbeiten/ musizieren kann oder möchte. Weiterhin gibt es inzwischen auch Kombigeräte zu Kaufen – hier erhält man nicht nur ein Metronom sondern gleichzeitig auch ein Stimmgerät.

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Metronome – so funktionieren sie

Ein Metronom – ob mechanisch oder digital – dient beim Musizieren als Taktgeber. Ob beim Klavierspielen, Gitarrespielen, Keyboardspielen, Saxophonspielen, Trompetespielen oder ganz allgemein beim Spielen von Musik ist ein Metronom nötig. Wenn Sie ein Metronom kaufen möchten, dann ist wichtig zu wissen, wofür sie dieses verwenden können. Ein Metronom zählt für Sie den Takt und gibt Ihnen diesen mit einem Klopfgeräusch vor – dies machen sowohl die mechanischen als auch die digitalen Metronome. Beim digitalen Metronom, auch elektrisches Metronom genannt, wird das Taktsignal elektronisch erzeugt. Beim mechanischen Metronom wird der Taktschlag durch eine aufgezogene Feder generiert.

Die älteren Modelle der Metronome, die rein mechanischen, sind meist pyramidenförmig und aus Holz. Die neue Generation der Metronome, die digitalen, können theoretisch jede beliebige Form haben, sind aber in den meisten Fällen quadratisch und aus Plastik. Auf einem Metronom stellt man die Zahl der Schläge pro Minute ein, das heißt, stellt man das Metronom zum Beispiel auf „60“, dann ist das Klopfgeräusch 60 Mal in einer Minute zu hören – einmal in jeder Sekunde. Gerade wenn man anfängt ein Musikinstrument zu erlernen sollte man auf den Kauf eines Metronoms nicht verzichten.

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Mechanisches Metronom vs. Digitales Metronom

Oft bekommen wir die Frage gestellt, welches Metronom am besten geeignet ist um ein Musikinstrument zu erlernen. Diese Frage lässt sich nicht einfach beantworten. Es kommt hierbei auf viele Faktoren an. Geht es um ein Kleinkind oder Kind, welches zum Beispiel Klavier spielen lernen möchte, dann empfehlen wir immer ein mechanisches Metronom aus Holz. Dieses sollte möglichst robust sein, da gerade bei Kindern die Gefahr besteht, dass sie ihr Musikinstrument oder auch das Metronom bei schwierigen Passagen eines neu zu erlernenden Musikstücks nicht unbedingt pfleglich behandeln.

Möchte sich ein Erwachsener ein Metronom kaufen, weil sein altes kaputt ist oder er es verloren hat, dann raten wir zu einer emotionalen Entscheidung. Zu manchen Menschen und deren Musikinstrument passen die neuen, digitalen bzw. elektrischen Metronome perfekt. Bei anderen kann man sich diese Kombination aus Maschine und Mensch nur sehr schwer vorstellen. Hier muss der- oder diejenige auf sein/ihr erstes intuitives Bauchgefühl vertrauen. Interessant sind hier auch Metronome mit integriertem Stimmgerät.

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